MitarbeiterInnen mit Behinderung arbeiten bei MERKUR und erzählen davon

Caroline Wallner-Mikl
Caroline Wallner-Mikl Fachbereich Diversity

Können Gehörlose oder fast blinde Menschen in einer Filiale arbeiten? Niemals!? MERKUR sagt „ja!“.

MERKUR beschäftigt derzeit über 180 Menschen mit Behinderung in seinen Filialen und es sollen noch mehr werden. Neben MitarbeiterInnen mit chronischen Erkrankungen oder Einschränkungen in der Mobilität arbeiten auch Personen mit Lernschwierigkeiten in den MERKUR Filialen. Menschen mit Sinnesbehinderungen waren bis vor ein paar Jahren noch eine Seltenheit. Zu viele Argumente sprachen zuerst dagegen: Sicherheitsbestimmungen (z.B. Brandalarm), Unfall- bzw. Verletzungsgefahr (z.B. Paletten) oder auch, dass der/die Kunde/in mit der Behinderung nicht umgehen kann.

In eigenen Projekten für gehörlose und sehbehinderte Personen wurde sich genauer angeschaut, ob es Tätigkeiten bzw. Bereiche gibt, die für diese Zielgruppe besser geeignet sind. Dabei wurde während der Arbeitserprobungen viel (neues) ausprobiert: (Fast) Blinde haben sich den Markt eingeprägt und das Sortiment einstudiert und mit Gehörlosen wurden verschiedene Varianten der Kommunikation mit KollegInnen und der Kundschaft erarbeitet.

Das Ergebnis ist: Ja es geht! Der Weg ist zwar in manchen Fällen ein etwas längerer und manchmal bestreitet man ungewöhnliche Wege, aber die Motivation, einen Job zu erlangen bzw. zu ermöglichen, beeinflusst alle positiv.

 

MitarbeiterInnen mit Behinderung arbeiten bei MERKUR
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