Schmetterlinge in Österreichs Gärten: Zählung 2019 zeigt die Bedeutung naturnaher Gärten

REWE Communication Managerin Nachhaltigkeit Julia Schmid
Autorin Julia Schmid Communication Managerin - Nachhaltigkeit

Wer hat den artenreichsten Garten Österreichs? Welcher Schmetterling wurde am häufigsten gesichtet? Welcher totgeglaubte Schmetterling ist zurückgekehrt?

Im Rahmen von "Zeig´her deinen Schmetterlingsgarten" ruft Blühendes Österreich von 4. Juli bis 28. Juli 2019 über die APP "Schmetterlinge Österrreichs" zur Schmetterlingszählung in heimischen Gärten auf.  Blühendes Österreich und GLOBAL 2000 möchten damit auf den dramatischen Zustand der heimischen Schmetterlinge und auf das Insektensterben hinweisen, sowie dringend notwendige Daten über den Bestand der Schmetterlinge sammeln. Aufgerufen wurden alle ÖsterreicherInnen, bei diesem Citizen-Science-Projekt mitzumachen, um diese wichtigen Bestäuber zu schützen. 

Hier die Highlights der Ergebnisse:

  • 12.408 in Form von Fotos gemeldete Schmetterlinge
  • 108 verschiedene Tagfalterarten abgelichtet - von insgesamt 215 in Österreich vorkommenden Tagfalterarten
  • 1.650 TeilnehmerInnen, sog. Citizen Scientists, untersützten der Aktion von 4.7. bis 28.7.2019 
  • 44.864 Mal wurden Schmetterlinge in der App mit einem „gefällt mir“ markiert
  • 8.419 Mal halfen TeilnehmerInnen einander bei der Artenbestimmung mittels Kommentar in der App
  • 14 Arten von 99 Tagfalter-Meldungen wurden als besonders naturschutzrelevant eingestuft
  • Die artenreichste Gärten sind bei Michaela W. (42 Arten) in Kärnten und bei Sabine G. (41 Arten) in der Steiermark zu finden
  • Die meisten Schmetterlinge wurden in Niederösterreich gesichtet (3.282 Fotos), gefolgt von der Steiermark (1.675) und Kärnten (1.014)
  • Die Top Ten der gemeldeten Schmetterlingsarten sind: Distelfalter (1.271), Großes Ochsenauge (783), Hauhechel-Bläuling (526), Segelfalter (512), Kaisermantel (477), Tagpfauenauge (442), Schornsteinfeger (330), Admiral (305), Zitronenfalter (261) und Schachbrett (260)
  • Insgesamt verzeichnet die App mittlerweile 226.650 Beobachtungen

Den umfassenden Abschlussreport von Schmetterlingsexperte Helmut Höttinger finden Sie hier.

Ein herzliches Dankeschön im Namen der Schmetterlinge. Denn nur wer sie kennt, kann sie schützen!

NEU: Als Erweiterung der Schmetterlings-App gibt es seit Oktober nun auch die Desktop-Version, die es den NutzerInnen ermöglicht, alle Schmetterlingsbeobachtungen auch mittels PC und Laptop im Dienste der Wissenschaft einzureichen. 

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