Statusbericht chemischer Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse - 2019

Rebecca Spendlingwimmer
Autorin Rebecca Spendlingwimmer Content Managerin Nachhaltigkeit

Um die Pestizidbelastung und den Pestizideinsatz bei konventionellen Obst und Gemüse zu reduzieren, wird von der REWE Group in Österreich gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 das Pestizidreduktionsprogramm, kurz PRP, umgesetzt.

 

Dieses umfasst:

  •  wöchentliche unabhängige Untersuchung von Proben aus dem gesamten Obst- und Gemüsesortiment
  •  für Lieferanten verpflichtende Grenzwerte (von GLOBAL 2000 festgelegt)
  •  den jährlichen Statusbericht Chemischer Pflanzenschutz von Obst und Gemüse (seit 2009)

 

Kürzlich ist der neue Statusbericht chemischer Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse für das Jahr 2019 erschienen.

Es wurden dabei 1671 Proben von 121 verschiedenen Produkten auf Pestizidrückstände untersucht und bewertet. Bei 77 % der Proben konnte man Rückstände über der Nachweisgrenze vorfinden. Ebenso hat man in 56 % der Proben zwei und mehr Pestizide nachgewiesen. In Basilikum aus Österreich wurde die höchste Anzahl an Pestizide in einer Probe gefunden (17 Pestizide). Ein Rückgang zeigt sich aber in der Gesamtbelastung für die KonsumentInnen gegenüber den beiden Vorjahren.

Weitere spannenden Einblicke finden Sie im aktuellen  Statusbericht chemischer Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse - 2019

 

Der Statusbericht

  •  fasst die Pestizidbelastung des konventionellen Sortiments an Frischobst und -gemüse kompakt zusammen.
  •  informiert über die durchgeführten Untersuchungen.
  •  dient als transparentes Nachschlagewerk für alle KonsumentInnen und Stakeholder.
  •  soll die Gefahren von Pestiziden für Mensch und Umwelt sichtbar machen.
  •  beinhaltet Empfehlungen von GLOBAL 2000.

 

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