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Abfall

Managementansatz

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit der REWE Group in Österreich fallen verschiedene Arten an Abfällen an. Die Reduktion sowie die richtige Verwertung von Abfällen ist ein wichtiges Anliegen, um wertvolle Ressourcen zu schonen.

Nachhaltigkeit ist als festen Bestandteil in die Unternehmensprozesse der REWE Group in Österreich integriert und wird durch eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit den vier zentralen Säulen „Grüne Produkte“, „Energie, Klima und Umwelt“, „MitarbeiterInnen“ und „Gesellschaftliches Engagement“ sichergestellt. Im Rahmen der Säule „Energie, Klima und Umwelt“ wurden darüber hinaus drei Handlungsfelder definiert: Energieeffizienz, Klimarelevante Emissionen und Ressourcenschonung. Die Aktivitäten mit Blick auf das Abfallmanagement sind dem Handlungsfeld Ressourcenschonung zuzuordnen. Die REWE Group in Österreich verfolgt das Ziel, Abfälle werkstofflich zu verwerten, um Ressourcen einzusparen.

GRI 306: Abwasser und Abfall

Beim Umgang mit Abfällen und Wertstoffen verfolgt die REWE Group in Österreich gemeinsam mit ihren Entsorgungspartnern konsequent den Anspruch des Recyclings. Insbesondere die Wertstoffe, die in der Logistik anfallen, werden möglichst sortenrein erfasst und können so optimal der werkstofflichen Verwertung zugeführt werden.

Das zeigt sich vor allem bei den nicht gefährlichen Abfällen, die nicht nur insgesamt zu einem hohen Anteil verwertet werden, sondern im Wesentlichen sogar werkstofflich. Seit 2008 liegt diese Quote konstant bei über 90 Prozent. Fast vollständig werkstofflich verwertet wird die Fraktion Papier, Pappe und Kartonagen (PPK), die mit fast 50 Prozent den größten Anteil des gesamten Abfallaufkommens ausmacht. PPK ist ein wichtiger Rohstoff für die Papierindustrie, da aus den recycelten Fasern wieder Papier und Pappe hergestellt werden können. Aber auch bei Kunststoffen, Metallen, Glas und Abfällen aus den Märkten wird der größte Teil stofflich verwertet. Die in den Lebensmittelmärkten anfallenden organischen Abfälle werden geeigneten Kompostier- oder Biogasanlagen zugeführt.

Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

Bei Lebensmitteln ist die REWE Group in Österreich bestrebt, die Verlustquoten auf ein Minimum zu reduzieren. Moderne Prognosesysteme und automatisierte Bestellverfahren in Verbindung mit kurzen Transportwegen und einer lückenlosen Kühlung tragen zu einer bedarfsgerechten Versorgung der Märkte bei, sodass der Anteil an nicht verkaufter Ware gering gehalten wird. Eine wichtige Rolle für die richtige Einschätzung des Bedarfs spielt dabei auch die kaufmännische Erfahrung der MitarbeiterInnen, für die regelmäßige Schulungen zum Thema angeboten werden. Für Informationen zum Engagement zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung siehe Abschnitt Projekte und Förderungen.

Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

GRI 306-2

2018 betrug die Menge nicht gefährlicher Abfälle innerhalb der REWE Group in Österreich 107.613 Tonnen (Vorjahr: 105.586 Tonnen). Die gefährlichen Abfälle, hierzu gehören vor allem bestimmte Elektroaltgeräte, Öle, Batterien sowie Leuchtstoffröhren, machten 2018 mit 371 Tonnen (Vorjahr:  427 Tonnen) nur einen sehr geringen Teil des gesamten Abfalls aus. Im Vergleich zu den nicht gefährlichen Abfällen liegt die Menge der gefährlichen Abfälle unter einem halben Prozent.

 

Nicht gefährliche Abfälle – Absolutes Aufkommen (t)

  2016 2017 2018
Absolutes Aufkommen (t) 106.839 105.586 107.613

 

Nicht gefährliche Abfälle – Spezifisches Abfallaufkommen je Quadratmeter Verkaufsfläche (kg/m²)

   2016 2017 2018
Spezifisches Abfallaufkommen (kg/m²) 87 84 83

 

Nicht gefährliche Abfälle – Prozentuales Aufkommen nach Abfallart

Nicht gefährliche Abfälle Prozent
Papier, Pappe und Karton 49,5%
Gewerbeabfall/Restmüll 25,5%
Bioabfälle 10,2%
Fleisch- und Fettabscheiderabfälle 9,1%
Kunststofffolien 3,7%
Holz 1,0%
Sonstiges 1,0%

 

Gefährliche Abfälle – Absolutes Aufkommen (t)

   2016 2017 2018
Absolutes Aufkommen (t) 340 427 371

Geltungsbereich Abfälle: REWE Group in Österreich ohne ADEG Kaufleute