iconName

Projekte und Förderungen

Managementansatz

Als international agierendes Handelsunternehmen trägt die REWE Group in Österreich auch Verantwortung über das Kerngeschäft hinaus. Mithilfe von starken und langfristigen Partnerschaften sowie engagierten MitarbeiterInnen setzt das Unternehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Maßnahmen um, die der Gesellschaft zugutekommen.

Nachhaltigkeit ist als festen Bestandteil in die Unternehmensprozesse der REWE Group in Österreich integriert und wird durch eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit den vier zentralen Säulen „Grüne Produkte“, „Energie, Klima und Umwelt“, „MitarbeiterInnen“ und „Gesellschaftliches Engagement“ sichergestellt. Im Rahmen der Säule „Gesellschaftliches Engagement“ wurden darüber hinaus vier Handlungsfelder definiert, um zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln: Bewusste Ernährung und Bewegung, Chancen für Kinder und Jugendliche, Bewusster Umgang mit Lebensmitteln sowie Artenvielfalt und Umweltschutz. Mit der Durchführung von Projekten verfolgt die REWE Group in Österreich das Ziel, die einzelnen Handlungsfelder voranzutreiben.

GRI 203: Indirekte ökonomische Auswirkungen

Die REWE Group in Österreich versteht sich als Good Corporate Citizen – das heißt, sie übernimmt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung dort, wo sie wirtschaftlich tätig ist und wo Hilfe benötigt wird. Sie engagiert sich besonders für Kinder und Jugendliche und setzt sich für eine ausgewogene Ernährung und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln ein (siehe dazu auch Abschnitt Gesellschaftliches Engagement).

Infrastrukturinvestitionen und geförderte Dienstleistungen

GRI 203-1

Die REWE Group in Österreich fördert Investitionen in Infrastruktur und Dienstleistungen an ihren Standorten sowie in Destinationen und Ländern, in denen besondere Unterstützung dringend erforderlich ist. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf langfristigen Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen. Ein weiterer Fokus liegt darauf, den Zugang zu Bildung zu verbessern und die Unterstützung von Bildungseinrichtungen. Im Folgenden werden ausgewählte Projekte aus dem Berichtszeitraum vorgestellt.

Die DER Touristik Foundation

Die DER Touristik Foundation wurde 2014 als gemeinnütziger Verein von der DER Touristik ins Leben gerufen. Damit bekennt sich die DER Touristik als international agierender Reisekonzern zu ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur in den Reiseländern. Anspruch ist es, die Kraft des Tourismus zu nutzen, um die Vielfalt unserer Erde zu schützen und die wirtschaftliche Entwicklung in den gastgebenden Ländern zu fördern. Mit der DER Touristik Foundation wird das gesellschaftliche Engagement der DER Touristik über die Geschäftstätigkeit hinaus gebündelt und sichergestellt, dass die Förderprojekte wirksam und nachhaltig unterstützt werden. Als Teil der DER Touristik unterstützt die REWE Austria Touristik diese Projekte.

Sanitäre Versorgung und Hygiene in Indien

Die REWE Far East Ltd. ist sich ihrer Verantwortung als Beschaffungsorganisation der REWE Group bewusst und unterstützt seit Januar 2017 das „Water, Sanitation and Hygiene“-Projekt – kurz WASH – von Save the Children in Indien. Die unzureichende Versorgung mit Trinkwasser, mangelnde sanitäre Anlagen und nahezu keine Hygieneaufklärung gehören zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in den informellen Siedlungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen in Delhi. Unzureichender Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung führt außerdem zu verminderten Bildungschancen, Ernährungsunsicherheit und geringerem Einkommen der Familien aufgrund von krankheitsbedingten Ausfallzeiten. Eine Verbesserung der sanitären Grundversorgung und der Hygienesituation, wie beispielsweise das regelmäßige Händewaschen mit Seife, reduziert die Anzahl von tödlich verlaufenden Durchfallerkrankungen bereits um zwei Drittel.

Ziel des Projekts ist es, Kindern und ihren Familien in Delhi den Zugang zu sanitärer Infrastruktur und sauberem Trinkwasser zu ermöglichen sowie gleichzeitig über Hygienemaßnahmen aufzuklären. In Grundschulen und Zentren des integrierten Kinderentwicklungsprogramms der indischen Regierung (Integrated Child Development Services – ICDS) wird Kindern der richtige Umgang mit Hygiene und Wasser vermittelt – zum Beispiel das Händewaschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang. Zudem werden sanitäre Anlagen inklusive Toiletten und Waschbecken errichtet beziehungsweise Instand gesetzt.

Das Projekt wird in drei Slumgebieten, in sieben ICDS-Zentren sowie in vier Grundschulen in Süd-Delhi implementiert. Durch zusätzliche Schulungen werden weitere 40 Grundschulen und ICDS-Zentren einbezogen. Neben dem Toilettenkomplex wurden „Wasser-Geldautomaten“ installiert, in denen sauberes und gefiltertes Wasser für ein Fünftel des normalen Preises gekauft werden kann. Darüber hinaus werden Solarmodule installiert, um den Toilettenkomplex nachhaltig mit Strom zu versorgen.

Bis Dezember 2018 konnten REWE Far East und Save the Children innerhalb der ersten zwei Jahre des Projekts 4.864 Kinder und Erwachsene direkt erreichen. Um die Nachhaltigkeit des Projekts sicherzustellen und ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu gewährleisten, sind die Community-Mitglieder eng in die Identifikation, Planung, Organisation und Durchführung von Projektaktivitäten eingebunden. Darüber hinaus werden die im Rahmen des Projekts errichteten und sanierten Toilettenanlagen an die Gemeinden, die während des Projekts bezüglich ihrer Verwaltung und Wartung geschult werden, übergeben.

Erhebliche indirekte ökonomische Auswirkungen

GRI 203-2

Mit über 2.500 Märkten in Österreich hat die REWE Group national insgesamt über 44.000 MitarbeiterInnen. Durch die Eröffnung neuer Märkte profitieren die Gemeinden zudem von Infrastrukturinvestitionen, Steuern und Abgaben sowie von den vielfältigen sozialen Aktionen der MitarbeiterInnen, MarktleiterInnen und selbstständigen Kaufleute. Die REWE Group in Österreich gibt so wichtige Impulse für die Entwicklung und Förderung der Regionen, in denen die Märkte ansässig sind. Darüber hinaus engagieren wir uns aktiv für Kinder und Jugendliche und legen einen Schwerpunkt auf Themen, die mit unserer Geschäftstätigkeit verbunden sind.

Lernen macht Schule

Lernen macht Schule tritt gegen die Tatsache an, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. 120 WU-Studierende und rund 240 Kinder aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen lernten im Studienjahr 2018/19 mit- und voneinander – so werden Bildung und Integration vorangetrieben. Seit 2010 finanziert die REWE Group in Österreich das Programm, bei dem sich WU-Studierende als „Bildungsvorbilder“ engagieren und betreuen nach einer mehrtägigen Vorbereitung einmal pro Woche Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Caritas Wien. Neben schulischer Unterstützung stehen gemeinsame Freizeitgestaltung und der Aufbau nachhaltiger Beziehungen im Vordergrund.

Der Zugang zu Bildung als Schlüssel für ein zufriedenes Leben soll unabhängig von Herkunft und Elternhaus gewährleistet werden. Ziel ist es, dass alle TeilnehmerInnen durch das gegenseitige Kennenlernen und voneinander Lernen profitieren: Die Kinder durch das gemeinsame Lernen, die Studierenden durch die Übernahme von Verantwortung und beide Gruppen durch das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebenswelten.

Ein weiteres Angebot von „Lernen macht Schule“ sind die seit 2010 stattfindenden Sommercamps, bei denen die Studierenden als BetreuerInnen mitwirken können. Die einwöchigen Ferienlager finden jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt und stellen den Spaß sowie intensive gemeinsame Erlebnisse und Beziehungserfahrungen in den Vordergrund. 2018 wurde der Fokus auf Bewegung (vor allem Schwimmen) und bewusste Ernährung gelegt.

Seit Herbst 2015 wird an der WU im Rahmen der Initiative „Lernen macht Schule“ zudem Deutschunterricht für Geflüchtete auf verschiedenen Niveaus angeboten. Ziel dabei ist es, insbesondere studieninteressierten Menschen den Einstieg ins reguläre WU-Studium zu erleichtern. 2018 nahmen 37 Interessierte an den Kursen teil.

Nur wenn Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die Chance auf Ausbildung eröffnet wird, kann die - durch mangelnde Bildung verursachte - Armutsspirale gestoppt werden. Seit 2010 haben sich über 1.200 Studierende engagiert und insgesamt über 115.000 Stunden freiwillige Arbeit geleistet.

„Aufrunder bewirken Wunder“

KundInnen in den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY und BIPA können mit einem kleinen Betrag Großes in Österreich bewirken. An der Kassa kann mit den Worten Aufrunden, bitte. die Kaufsumme auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufgerundet werden. Durch diese Aktion wurden seit 2013 bis Ende 2018 über 856.023 Euro gesammelt. Im Berichtszeitraum 2018 kamen 144.712 Euro an Spenden dazu. Dieses in Österreich einzigartige Projekt wurde 2013 im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen unter dem Namen „Aufrunder bewirken Wunder“ gemeinsam mit der Caritas gestartet.

Die gespendeten Beträge werden an die Caritas weitergegeben, welche die Spenden unterschiedlichen österreichischen Projekten zuweist. So unterstützt BILLA beispielsweise die 36 Sozialberatungsstellen des Familienhilfefonds der Caritas, in denen Familien in dramatischen Situationen Hilfe finden. MERKUR fokussiert sich auf die Lerncafés, in denen Kinder aus benachteiligten Verhältnissen die Chance auf mehr Bildung erhalten. BIPA fördert Mutter-Kind-Häuser, in denen hilfesuchende Mütter und ihre Kinder Zuflucht finden. Und PENNY wiederum finanziert gemeinsam mit seinen KundInnen einen Fonds für ältere Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen.

Lebensmittelspenden

Die REWE Group in Österreich arbeitet schon seit Jahren eng mit karitativen Organisationen zusammen. Wo immer sich ein geeigneter Partner findet, haben alle unsere Handelsfirmen – BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG – eine Kooperation zur Abgabe von Lebensmitteln sowie Gütern des täglichen Bedarfs. Dadurch hat die REWE Group in Österreich nahezu flächendeckend Kooperationen für die einzelnen Standorte. BILLA allein spendete 2018 Lebensmittel im Wert von 16,5 Millionen Euro an soziale Einrichtungen.

Die REWE Group in Österreich ist auch Mitbegründerin der Aktionsplattform Lebensmittelhandel innerhalb des „Verbands der österreichischen Tafeln“ – dem Zusammenschluss diverser karitativer Organisationen. Gerade die Verteilung der Lebensmittel stellt für soziale Organisationen eine große Herausforderung dar, denn nicht immer gibt es ausreichend MitarbeiterInnen (meist Ehrenamtliche), welche die Waren abholen bzw. in die Einrichtungen bringen können. Daher beschränkt sich die Unterstützung nicht nur auf Lebensmittelspenden. Durch die Zusammenführung von Waren im Zentrallager braucht die Wiener Tafel z.B. nicht einzelne Märkte mit kleinen Mengen anfahren, sondern nur einen Ort. Das ist aber nur bei ausgewählten Produkten möglich. Durch den übergeordneten „Verband der österreichischen Tafeln“ können zudem Synergien in der Logistik und Abholqualität erzeugt werden, die allen Beteiligten zu Gute kommen.

Kooperationen mit innovativen Start-ups wie z.B. „Unverschwendet“ stellen eine weitere wichtige Maßnahme im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung dar. Überschüssige Lebensmittel werden weiterverarbeitet und können so gerettet werden. Diesen derart veredelten Produkten – Marmeladen und Chutneys beispielsweise – bietet die REWE Group in Österreich Platz in den Regalen ausgewählter Filialen von BILLA und MERKUR.

Stiftung Blühendes Österreich

Die Stiftung Blühendes Österreich wurde 2015 als erste privatwirtschaftliche gemeinnützige Stiftung für Naturschutz gegründet. Dahinter steht die Überzeugung, dass eine gesunde Natur und Biodiversität Voraussetzung für die Vielfalt in den Regalen darstellt. Durch das gemeinsame Engagement von landwirtschaftlichen Partnern und Naturschutzorganisationen sollen u.a. bis 2025 1.000 Hektar an bedrohten ökologischen Flächen geschützt werden.

Ebenso werden KundInnen einbezogen, denn pro verkauftem Produkt der regionalen Eigenmarke „Da komm‘ ich her!“ von BILLA, MERKUR und ADEG, der Linie „Ich bin Österreich“ von PENNY und der grünen Eigenmarke „bi good“ von BIPA wird ein Cent in die Stiftung gespendet, die damit die Erhaltung und die Pflege bedrohter Flächen sowie Bildungsmaßnahmen unterstützt. Die Stiftung ist mit einer Million Euro pro Jahr dotiert. Bisher konnten bereits 325 Hektar ökologisch hochwertige Naturflächen nachhaltig abgesichert werden. Darüber hinaus konnte mit der Schmetterlings-App die erfolgreichste Schmetterlingszählaktion in Europa durchgeführt werden.

2018 wurde auch zum ersten Mal der Naturschutzpreis Die Brennnessel verliehen, der mit einem Preisgeld von insgesamt 200.000 Euro bisher Österreichs größter Naturschutzpreis ist. Die von der Stiftung ausgelobten Preise unterstützen herausragende Naturschutzprojekte und Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität und Artenvielfalt von Ortgemeinden, Vereinen, Privatpersonen oder Bildungseinrichtungen. 2018 wurden von den 200 eingereichten Projekten 28 Siegerprojekte ausgezeichnet, die neben der finanziellen Unterstützung auch eine naturschutzfachliche Betreuung und mediale Begleitung erhielten.

Neben dem Schutz von ökologisch hochwertigen Flächen ist Bewusstseinsbildung ein wichtiger Teil der Initiative Blühendes Österreich. Um eine Breitenwirkung zu erzielen, kommunizieren BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG regelmäßig über ihre Kanäle wie Kundenmagazine, Newsletter oder Social Media über die Initiative. Wichtige Multiplikatoren sind die Millionen von Produktverpackungen, die mit dem Hinweis auf die Initiative „Blühendes Österreich“ versehen sind. Damit erhalten die KundInnen die Möglichkeit, mit dem Kauf des Produktes Naturschutz zu ermöglichen. Eine bewusste Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte soll damit angeregt werden, denn pro Verkaufseinheit fließt 1 Cent in die Stiftung „Blühendes Österreich“. Allein 2018 konnten auf diese Weise rund 100 Millionen Kundenkontakte erzielt werden.

Auf der Website von Blühendes Österreich werden wöchentlich hochwertige Text-, Bild- und Videobeiträge zu Natur-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsthemen veröffentlich. Mit über 80.000 Fans auf Facebook und über 26.000 Newsletter-BezieherInnen im Berichtszeitraum, entwickelte sich „Blühendes Österreich“ zu einer der stärksten Kanäle für Naturfreunde und Nachhaltigkeitsfans in Österreich.

BILLA

Mehr als 200.000 Menschen zwischen Boden- und Neusiedlersee frieren in ihren eigenen vier Wänden – ein warmes Zuhause ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Heizkosten sind zu hoch, das Einkommen und die Pension zu niedrig. Ältere Menschen sind ebenso betroffen wie alleinerziehende Mütter und Väter oder Menschen, die von heute auf morgen arbeitslos geworden sind. Durch die Aktion „Funken Wärme“ erhalten Menschen in Notsituationen in den 36 Sozialberatungsstellen der Caritas, umfangreiche Energieberatung, Heizkostenzuschüsse oder die Reparatur von defekten Heizungen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen 2018 unterstützte BILLA mit der „Aktion Glückskind“ notleidende Familien in Österreich. Pro bestimmtem verkauften Produkt spendet der Lebensmittelhändler einen gewissen Betrag für Kinder in Not in Österreich und ermöglicht ihnen damit eine Chance auf eine bessere Zukunft. Die Spende wird über die österreichweiten Sozialberatungsstellen der Caritas an besonders von Armut betroffenen Familien, etwa für dringend benötigte Schulmaterialien oder zur Überbrückung unerwarteter finanzieller Engpässe, ausgegeben. Die „Aktion Glückskind“ und „Funken Wärme“ der Caritas werden seit 2007 jährlich von BILLA unterstützt und 2018 wurden dafür jeweils 100.000 Euro gespendet.

MERKUR

Seit nunmehr 25 Jahren unterstützt MERKUR gemeinsam mit seinen KundInnen die CliniClowns, die Kinder und Erwachsene im Krankenhaus sowie BewohnerInnen von Pflegeheimen besuchen und zum Lachen bringen. Je 10 Cent fließen aus dem Verkauf einer CliniClowns Papiertragetasche an den Verein. 2018 konnten mit der übergebenen Spendensumme von über 192.000 Euro 427 Clownvisiten durchgeführt und somit rund 21.300 kleine und große Patienten besucht werden.

PENNY

Seitdem der PENNY Familien-Hilfsfonds im Jahr 2011 ins Leben gerufen wurde, konnten insgesamt über 1,4 Millionen Euro an das Rote Kreuz übergeben und somit 3.145 Familien geholfen werden. Ein Großteil der Fälle benötigt Überbrückungshilfe, wie zum Beispiel in Form von Zahlung von Mietrückständen oder Energiekosten, Bereitstellung von Lebensmittelgutscheinen aber auch Übernahme von Kosten für Schulsport-, Projekt- und Skiwochen von SchülerInnen. Aber auch Familien, die durch Krankheit oder Behinderung besonders finanziell belastet sind, bekommen Hilfe. Gespeist wird der PENNY Familien-Hilfsfonds durch eine jährliche Aktionswoche im Herbst, bei der PENNY das soziale Engagement der KundInnen mit Rabattgutscheinen belohnt, sowie die ganzjährige Abgabe von zwei Cent aus jeder verkauften Hilfsfonds-Papiertragetasche. Aufgrund des vorbildlichen sozialen Engagements für Not leidende Familien wurde PENNY im Oktober 2018 als erstes Unternehmen der Humanitätspreis des Österreichischen Roten Kreuzes verliehen.

BIPA

Die Unterstützung von sozial benachteiligten Frauen und deren Kinder stehen im Fokus des gesellschaftlichen Engagements von BIPA. Seit 2009 unterstützt BIPA die Caritas Mutter-Kind-Häuser, in denen hilfesuchende Mütter und ihre Kinder Zuflucht finden. In diesen 12 Häusern werden Mütter bei der täglichen Pflege ihrer Kinder etwa mit Windeln und Hygieneprodukten sowie beim Haushaltsbedarf mit BIPA Gutschein Cards im Wert von insgesamt 10.000 Euro monatlich unterstützt. Die gespendeten Gelder der unternehmensweiten Aktion „Aufrunden, bitte!“, sowie die Einnahmen der erfolgreichen Spendenpromotion in enger Kooperation mit dem bereits langjährigen Industrie-Partner Procter & Gamble kommen außerdem noch zusätzlich den Müttern und Kindern in den Häusern zu Gute.

ADEG

ADEG und deren selbständigen Kaufleuten ist soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie die Förderung von Österreichs Regionen ein besonderes Anliegen. Dies zeigt sich in der Projekt-Vielfalt, die die ADEG Kaufleute in ihrer Heimat vorantreiben, fördern und unterstützen. Vom Pflanzen einer Schmetterlingswiese, über die Unterstützung von Vereinen, der Lebensmittel-Versorgung von Altersheimen bis hin zur Spenden-Sammlung für Kinder in Not. ADEG Kaufmann Hubmann aus Stainz gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und hat als einer der Ersten einen „Liquid Dispenser“ - ein Gerät zur Wiederbefüllung von Mehrweg-Gebinden in seinem Markt. ADEG Kaufmann Bierbaumer aus Niederdorf wiederrum setzt sich z.B. gemeinsam mit dem Verein „Mission Hoffnung“ für notleidende Kinder ein. Darüber hinaus engagiert sich ADEG mit Blühendes Österreich dafür bedrohte Lebensräume heimischer Tiere und Pflanzen zu schützen und deren Entwicklung zu forcieren. 2018 war ADEG Partner des Naturschutzpreises „die Brennnessel“ von Blühendes Österreich.

REWE Austria Touristik

Die REWE Austria Touristik unterstützt seit 2012 die internationale Initiative Plant-for-the-Planet. Basierend auf der Idee 1.000 Milliarden Bäume bis 2050 zu pflanzen und damit 25 Prozent des menschgemachten CO2 zu binden, hat die Organisation das Ziel, dass sich Kinder vernetzen, um der Klimakrise entgegenzuwirken und Entscheidungsträger auf die Problematik aufmerksam zu machen. Seit Beginn der Zusammenarbeit fördert die REWE Austria Touristik diese Aktion mit der Pflanzung eines Baumes für jeden Gast, der bei BILLA Reisen oder Jahn Reisen Austria eine Flugreise bucht. Bis Ende 2018 wurden rund 425.000 Bäume gepflanzt. Die durch die REWE Austria Touristik gepflanzten Bäume befinden sich hauptsächlich in einem Aufforstungsprojekt in Mexiko (Campeche) und einem weiteren in Malaysia (Gebiet von Kuala Gula). 500 Menschen verdienen durch das Baumprojekt in Constitucion, Mexiko ein überdurchschnittliches Einkommen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion. Ein weiterer Bestandteil der Kooperation ist die gemeinsame Durchführung von Akademien, in denen Kinder und Jugendliche zu ZukunftsbotschafterInnen ausgebildet werden.

Weitere Themen aus diesem Bereich: